Suche



Werbung

Amazon

Tabelle 1. Liga Männer

P Team Pkt Diff
1 Kiel 65:3 271
2 Hamburg 52:16 178
3 Kronau 50:18 140
4 Lemgo 47:21 102
5 Flensburg 44:24 127
6 Göppingen 42:26 94
7 Magdeburg 42:26 72
8 Nordhorn 41:23 88
9 Gummersbach 40:28 59
10 Berlin 30:38 -16
11 Melsungen 30:38 -19
12 Grosswallstadt 26:42 16
13 Minden 25:43 -103
14 Wetzlar 23:45 -48
15 Balingen 23:45 -57
16 Dormagen 19:49 -156
17 Stralsund 6:62 -395
18 Essen 3:65 -353

Resultate 1. Liga Männer

Saturday 06.06.09 15:00
Magdeburg - Kronau 28:25 (16:14)
Saturday 06.06.09 15:00
Dormagen - Essen 30:21 (15:10)
Saturday 06.06.09 15:00
Grosswallstadt - Wetzlar 26:25 (15:14)
Saturday 06.06.09 15:00
Hamburg - Stralsund 43:16 (18:4)
Saturday 06.06.09 15:00
Berlin - Melsungen 40:33 (22:16)
Saturday 06.06.09 15:00
Lemgo - Gummersbach 26:24 (13:10)
Saturday 06.06.09 15:00
Göppingen - Minden 31:21 (16:6)
Saturday 06.06.09 15:00
Nordhorn - Balingen 32:30 (16:13)
Saturday 06.06.09 15:00
Kiel - Flensburg 37:31 (20:12)
Wednesday 03.06.09 20:15
Essen - Kiel 28:43 (14:21)

Wer ist angemeldet

12 anonymous users and 0 registered users online.

You are an unregistered user or have not logged in. You can register here.

Werbung

 

Handball WM 2007: Fast 140 Millionen Fernsehzuschauer sahen Handball-WM – Umfrage ergab Topwerte

Fast 140 Millionen Fernsehzuschauer sahen Handball-WM – Umfrage ergab Topwerte

Genau 135,99 Millionen Zuschauer verfolgten im Fernsehen die Spiele der Handball-Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland. Die ARD erreichte dabei 68,5 Millionen Zuschauer, 53,36 Millionen schauten beim ZDF zu. Knapp 10 Millionen kamen über das Deutsche Sportfernsehen hinzu, wobei das WM-Halbfinale Polen gegen Dänemark mit 2,09 Millionen Kontakten den Spitzenwert bei Spielen ohne deutsche Beteiligung erreichte. „Das zeigt, dass während der WM auch das Interesse am gesamten Handballsport gewachsen ist“, sagt Stephan Schröder, Mitglied der Geschäftsleitung von Sport + Markt. Von den Fernsehsendern N24 und n-tv wurden sogar während der WM mehrere Pressekonferenzen live übertragen. Bei den Spielen mit dem DHB-Team wurde ein durchschnittlicher Marktanteil von hervorragenden 29,6 Prozent erreicht.

Handball WM 2007: Deutschland ist Weltmeister

Deutschland ist Weltmeister

Deutschland: Wir sind Weltmeister
Das Wintermärchen ist Wahrheit geworden: Durch einen 29:24 (17:13) – Sieg über Polen vor 19.000 Zuschauern gewann die DHB-Auswahl am heutigen Sonntag zum dritten Mal nach 1938 und 1978 den WM-Titel. Die Handballer um Spielmacher Michael „Mimi“ Kraus haben sich in die Herzen der Deutschen gespielt und einen wahren Handball-Boom ausgelöst. Einziger Wehrmutstropfen: In der 35. Minute verletzte sich der ausgezeichnete Henning Fritz vom THW Kiel und musste ausgewechselt werden. Für Fritz kam Johannes Bitter vom SC Magdeburg. Die erste Diagnose lautet: Muskelfaserriss.
In der 2. Minute eröffnete Linksaußen Torsten „Toto“ Jansen den Torreigen mit einem wunderschönen Rückhandwurf und erzielte das 1:0 für die DHB-Auswahl im WM-Finale. In der 6. Minute gelang den Polen der 3:2-Führungstreffer durch Grzegorz Tkaczyk. Henning Fritz vernagelte das Tor anschließend – Kraus, Klimovets, Hens und Zeitz brachten Deutschland mit 6:3 in Front. Auch die von Polens Nationaltrainer Bogdan Wenta, der auch den SC Magdeburg in der Bundesliga betreut, in der 10. Minute genommen Auszeit brachte nichts ein. Die DHB-Auswahl setzte sich weiter auf 9:4 (12. Minute) ab. Zwar kam Polen durch Marcin Lijewski in der 26. Minute noch einmal auf 13:11 heran, doch bis zur Pause setzten sich die Mannen von Bundestrainer Heiner Brand auf 17:13 ab.

Handball WM 2007: Spanien sicher zu Platz 7 gegen Island

Spanien sicher zu Platz 7 gegen Island

Bester Spieler des Spiels wurde Alberto Enterrrios aus der spanischen Mannschaft, die auch verdient das Spiel um den 7. Platz mit 26.22 (19:13) der Weltmeisterschaft für sich entscheiden konnte.

Bis zur 13. Spielminute (7:7) war das Spiel ausgeglichen, Spanien konnte zwar immer 1-2 Tore vorlegen, doch Island schaffte immer wieder den Ausgleich. Über 3:3 (5.) und 5:5 (9.) ging es so zum 7:7.
Nach dem Tor zum 9:8 (16.) durch G. Sigurdsson, schaffte es Spanien sich abzusetzen.
12:8 für Spanien stand es bereits in der 18. Minute als Alfred Gislasson seine Spieler zur Auszeit rief. Doch Spanien konnte sogar noch zum 13:8 erhöhen.

Zum ersten mal richtig Stimmung kam in der Halle auf als Robert Gunnarsson das 13:10 mit dem Rücken zum Tor stehend vom Kreis für Island erzielte.

Handball WM 2007: Deutschland gegen Polen im Finale

Deutschland gegen Polen im Finale

Es waren gestern Abend zwei Handballkrimis. Beide Halbfinals gingen in die zweifache Verlängerung. Im Endspiel der Handball-Weltmeisterschaft stehen am Sonntag um 16:30 Uhr Polen und Deutschland gegenüber. Damit steht unser Wilhelmshavener Keeper Adam Weiner (Polen) damit im Finale.

Deutschland besiegt im ersten Halbfinale vor 19.000 Zuschauer in rappelvollen Köln-Arena Frankreich 32:31. Nach der reglären Spielzeit stand es 22:22. In der ersten Verlängerung ging die Führung hin und her, so das beide Teams in die zweiten Verlängerung mussten. Dort zog Bundestrainer Heiner mit Lars Kaufmann (Wetzlar) einen Joker. So richtig hatten die Franzosen ihn nicht auf der Rechnung. Ein Tor und einen Siebenmeter, den Kapitän Markus Baur verwandelt, holte Kaufmann raus. Letztlich gewann Deutschland mit 32:31.
Polen musste auch in die zweifache Verlängerung gegen Dänemark und gewann mit 36:33. Polen ist die einzigste Mannschaft, die Deutschland bei der WM eine Niederlage beibringen konnte.

(PM - Wilhelmshavener HV)

Handball WM 2007: Finalrunde und Plazierungsspiele WM 2007

Finalrunde und Plazierungsspiele WM 2007

Spiel um Platz 11
30.01.2007 15:00 Köln
TUN - CZE 25:21 (13:13)

Spiel um Platz 9
30.01.2007 15:00 Hamburg
SLO - HUN 33:34 (16:16)

Viertelfinale Köln
30.01.2007
17:30 ESP - GER 25:27 (12:15)
20:00 CRO - FRA 18:21 (9:10)

Viertelfinale Hamburg
30.01.2007
17:30 POL - RUS 28:27 (16:14)
20:00 ISL - DEN 41:42 (38:38, 34:34, 17:16) n.V.

Platzierungsspiele 5-8
01.02.2007
15:00 Köln ESP - CRO 27:35 (12:16)
17:30 Hamburg RUS - ISL 28:25 (16:14)

Halbfinale
01.02.2007
17:25 Köln GER - FRA 32:31 (27:27, 21:21, 11:12) n.V.
20:00 Hamburg POL - DEN 36:33 (30:30, 26:26, 15:14) n.V.

Platzierungsspiele
03.02.2007
Platz 7

14:00 Köln ESP - ISL 40:36 (19:13)
Platz 5
16:30 Köln CRO - RUS 34:25 (18:12)

Finalspiele
04.02.2007

Platz 3

14:00 Köln FRA - DEN 27:34 (15:21)
Finale
16:30 Köln GER - POL 29:24 (17:13)

(Jörg Holländer)

Handball WM 2007: Deutschland gewinnt klar gegen Island

Deutschland gewinnt klar gegen Island

Riesen Stimmung herrschte bereits beim Einzug der Mannschaften in die mit 12000 Zuschauern ausverkaufte Westfalenhalle in Dortmund.
Bundestrainer Heiner Brand musste heute auf den verletzten Markus Baur verzichten, der entgegen anders lautenden Meldungen keinen Muskelfaserriss in der Wade, sondern sich nur eine Zerrung im Spiel gegen Frankreich zugezogen hatte. Für ihn kehrte der gerade wieder genesene Andrej Klimovets ins Team zurück.

Brand setzte zunächst wieder auf seine bewährte erste Sieben, mit Henning Fritz im Tor, Sebastian Preiß am Kreis, Florian Kehrmann und Torsten Jansen auf den Außenpositionen und Pascal Hens, Michael Kraus und Christian Zeitz im Rückraum. Oliver Roggisch organisierte die Abwehr zusammen mit Sebastian Preiß im Mittelblock.

Deutschlands große Stärke und Sicherheit war auch in diesem Spiel wieder eine sehr gut stehende Abwehr mit gut haltenden Torhütern im Hintergrund. Erfreulich die mit nur 4 Minuten geringe Anzahl von Strafzeiten. In der ersten Spielhälfte kam Henning Fritz auf eine gute, wenn auch nicht überragende Quote von 31% gehaltenen Bällen. Johannes Bitter, der in der 2. Hälfte das deutsche Tor hütete, kam auf 37%.

Handball WM 2007: Polen, Deutschland oder Island: Wer holt Gruppensieg ?

Polen, Deutschland oder Island: Wer holt Gruppensieg ?

Die Euphorie steigt, die DHB-Auswahl ist nach dem überraschenden 29:26-Erfolg gegen Frankreich schon dabei ein kleines Wintermärchen zu schreiben. Heute will die Truppe um Heiner Brand die Erfolgsgeschichte auch gegen das Team aus Island (ab 15.20 Uhr live im ZDF) fortsetzen. Deutschland und Island liegen jeweils mit 6:2 Punkten auf den Plätzen 1 und 2. Beide Teams verloren jedoch ihre Partien gegen Polen. Das Team von Bogdan Wenta liegt vor dem letzten Spieltag in der Hauptgruppe auf dem 3. Platz, weist ebenfalls 6:2 Punkte auf. Die Polen verloren bislang nur gegen Frankreich. Sollte Polen heute im Spiel gegen Slowenien (17.30 Uhr, Halle/Westfalen) siegreich rein, wird das Team von Bogdan Wenta die Hauptgruppe I auf jeden Fall als Erster beenden. Schaffen die Slowenen, die bislang enttäuschten, im letzten Spiel noch einmal eine Überraschung ? Sollte Slowenien gegen Polen gewinnen oder auch nur ein Unentschieden erkämpfen, so würde der Sieger aus dem Spiel Deutschland gegen Island die Hauptgruppe gewinnen. Während Heiner Brand die drei ehemaligen Düsseldorfer Michael Hegemann, Michael Haaß und Stefan Schröder bislang nicht nominiert hat, sind die beiden ehemaligen HSGler Alexander Petersson und Markús Máni Michaelsson Maute fest im Kader von Alfred Gislason eingeplant.

(Markus Hausdorf)

Handball WM 2007: Deutschland gewinnt gegen Frankreich und zieht ins Viertelfinale ein

Deutschland gewinnt gegen Frankreich und zieht ins Viertelfinale ein

Im 3. Hauptrundenspiel traf die deutsche Handball-Nationalmannschaft auf Frankreich. Bereits eine halbe Stunde vor Anpfiff der Begegnung herrschte eine ausgelassene Stimmung in der ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle. Die Welle zog unaufgefordert Ihre Kreise im Rund der Halle und unzählige Fahnen wurden unter lautem Jubel geschwenkt.

Zunächst sah es so aus als ob Heiner Brand in diesem Spiel wieder auf Andrej Klimovets zurückgreifen konnte, der seine Verletzung aus der Vorrunde überwunden hatte. Doch im letzten Moment entschied sich der Trainer doch für Oliver Roggisch, der bereits am Donnerstag über Rückenprobleme geklagt hatte.

Im Tor kam es zum Kieler Torhüterduell zwischen Henning Fritz und Thierry Omeyer, welches in der ersten Spielhälfte der deutsche Keeper klar für sich entscheiden konnte. Dem Franzosen gehörte zwar die erste Parade der Begegnung, doch danach konnte sich Fritz in Szene setzten. Unterstützt von einer sehr offensiv agierenden Abwehr, die fast schon an der 10m Linie stand, konnte der Deutsche immer wieder Bälle der Franzosen abwehren und kam nach der 1. Halbzeit auf eine sehr gute Quote von 50 % (9 Paraden) erreichte. Omeyer der nur insgesamt 2 Bälle abwehren konnte, musste die 2. Spielhälfte von der Bank ansehen. Für Ihn spielte zunächst Daouda Karaboue.

Bei Heiner Brand war in der 4. Spielminute bereits „Verzweiflung angesagt“, wie er nach dem Spiel in der Pressekonferenz zugab. Markus Baur war einen Gegenstoß mitgelaufen und konnte mit einer Verletzung (ziehen in der Wade) nicht weiter eingesetzt werden. Als einzige Alternative auf der Bank blieb Michael Kraus, der allerdings vor zwei Tagen gegen Tunesien in den letzten 20 Minuten das Spiel nicht unter Kontrolle bekommen hatte.
Heute zeigte dieser aber eine „super Leistung“, wie der Bundestrainer nach dem Spiel feststellen musste. Kraus leitete das Spiel souverän und nutzte die sich bietenden Lücken zu 7 Toren. Nicht ohne Grund wurde er nach der Begegnung zum „Player of the match“ gewählt.

Handball WM 2007: Tag der offenen Tür zur Handball-WM in der Kölnarena am Freitag, den 2. Februar

Tag der offenen Tür zur Handball-WM in der Kölnarena am Freitag, den 2. Februar

Köln, 26. Januar 2007 – Die spektakulären Spiele der Handball-WM in der Kölnarena werden ausverkauft sein. Aber am 2. Februar können alle Fans beim großen Event-Tag "Viva WM! Die Handballwelt in Köln" dabei sein und an dem größten Sportereignis des Jahres in Deutschland teilhaben.

Bei freiem Eintritt können alle Kölner und die begeisterten Sportfans aus nah und fern die WM hautnah erleben – bei Autogrammstunden und Interviews mit über 20 internationalen Handball-Stars. Es werden sich Altinternationale wie Andreas Thiel ein Stelldichein geben, Profis des VfL Gummersbach und zahlreiche WM-Teilnehmer. Erleben Sie die Handball-Riesen LIVE! Die Kölnarena mit vielen Partnern bietet zudem den ganzen Tag über ein buntes Programm mit Live-Musik und kölscher Kultur, bei dem hochkarätige Überraschungsgäste auftreten.

Handball WM 2007: Geschlossene deutsche Mannschaftsleistung führt zum 2. Sieg in der Hauptrunde

Geschlossene deutsche Mannschaftsleistung führt zum 2. Sieg in der Hauptrunde

Deutschland besiegt Tunesien klar mit 35:28 (19:11)
Bereits vor Anpfiff des 2. Hauptrundenspiels herrschte hervorragende Stimmung in der Westfalenhalle in Dortmund. WM-Maskottchen „Haniball“ machte eine Rolle vorwärts nach der anderen.
Deutschland startete wieder mit der Stammformation der letzten Spiele, Henning Fritz im Tor, Kehrmann, Zeitz, Baur, Hens, Jansen und Preiß auf dem Spielfeld im Angriff. Markus Baur wechselte mit Oliver Roggisch in der Abwehr, der mit Sebastian Preiß zunächst den Mittelblock bildete.
Zunächst sah es nach einem nicht so optimalen Start der deutschen Mannschaft aus. Zeitz konnte nach einem Tor von Touati zwar zum 1:1 ausgleichen, doch Tunesien setzte sich zunächst auf 3:1, durch Tore von Tej und Mgannem ab. Ein schönes Anspiel von Hens zu Kehrmann am Kreis und ein verwandelter Strafwurf von Baur stellten den Ausgleich wieder her.
Deutschlands Abwehr stand jetzt und zwang Tunesien zu Fehlern, die logische Konsequenz - Preiß erzielte die erste Führung in der 9. Spielminute. Anschließend konnte der heute wieder gut aufgelegte Henning Fritz einen Siebenmeter von Ayed halten und Zeitz erhöhte im Gegenzug auf 3.5 (11.).

Handball WM 2007: Deutschland stark verbessert im ersten Hauptrundenspiel – Sieg gegen Slowenien

Deutschland stark verbessert im ersten Hauptrundenspiel – Sieg gegen Slowenien

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft besiegt in einem begeisternden Spiel Slowenien mit 35:29 (17:14) und startet damit gut in die Hauptrunde der Weltmeisterschaft. Heute schien die Einstellung endlich zustimmen, die Körpersprache der Spieler von Heiner Brand ließ daran keinen Zweifel aufkommen. Brands wichtigster Schachzug, die Nachnominierung von Christian Schwarzer machte sich heute richtig bezahlt. Nicht zuletzt seine enorme Erfahrung sorgte dafür, dass das DHB-Team mit dem nötigen Selbstvertrauen in die Begegnung ging. Abwehr und Angriff waren im Vergleich zur Vorrunde deutlich verbessert.

Bis zum 3:3 in der 5. Spielminute verlief die Partie zunächst ausgeglichen. Ein Siebenmeter von Rutenke, der gegen den immer stärker werdenden Henning Fritz nur über das Tor warf, ein parierter Strafwurf von Baur gegen Skof und weitere vergebene Torchancen sorget zunächst für eine Torflaute. Eine Zeitstrafe für Torsten Jansen, sollte die Wende einläuten. Technische Fehler auf Seiten der Gäste aus Slowenien wurden konsequent genutzt. Pascal Hens gelangen 2 Tore in Folge in Unterzahl, Deutschland lag erstmals mit 2 Toren vorne (3:5, 11.). Durch weiterhin sehr gute Abwehrarbeit und Chancenausnutzung konnte der Vorsprung bis zur 20. Minute auf 5 Tore (5:10) ausgebaut werden. Beim Stand von 14:17 ging es in die Halbzeitpause.

Rutenka per Strafwurf und Schwarzer erzielten die beiden ersten Tore der zweiten Spielhälfte, danach war erst einmal wieder Torflaute angesagt, technische Fehler auf beiden Seiten wechselten sich ab, bis Gajic in der 35. Minute das 16:18 erzielte. Im direkten Gegenzug stellte Hens den vorherigen Abstand wieder her und Kehrmann erhöhte per Tempogegenstoß auf 16:20. Bis zum 18:22 blieb der Abstand konstant, doch durch 2 Doppelschläge von Kehrmann - Hens und Glandorf - Kehrmann wuchs der Vorsprung bereits auf 6 Tore an (20:26, 41.). Fritz kann in der 47. Minute einen Strafwurf von Rutenka und dessen Nachwurf abwehren, doch Preiß vergibt im Gegenzug. Kavas verkürzt auf 21:26. Nach einer Abwehraktion im eigenen Strafraum erhält Henning Fritz eine Zeitstrafe. Johannes Bitter, der eigentlich nicht mehr mit einem Einsatz gerechnet hatte, wie er nach dem Spiel sagte, musste zwischen die Pfosten. Er konnte sich direkt auszeichnen, indem er 2 Siebenmeter von Kozlina und Lubej entschärfte. Bitter stand bis zum Ende im Tor der deutschen Mannschaft, die unter ohrenbetäubendem Jubel der 11000 Zuschauer im ausverkauften Gerry Weber Stadion einem sicheren 29:35-Sieg entgegensteuerten.

Handball WM 2007: Deutschland verliert gegen Polen, Comeback von Christian Schwarzer

Deutschland verliert gegen Polen, Comeback von Christian Schwarzer

Gestern Abend war es noch hektisch geworden für Bundestrainer Heiner Brand, als er erfahren hatte, dass eine mögliche Nachnominierung bis 22 Uhr erfolgen musste. So blieb ihm wenig Zeit zum überlegen. Schließlich entschied er sich dafür, Christian Schwarzer, den 37 jährigen mit ins Team zu holen. Der Europameister von 2004 hatte gestern noch beim ZDF die Begegnung gegen Argentinien als Co-Kommentator angeschaut. Als Ersatz für den verletzten Andrej Klimovets, sollte er, ohne gemeinsame Trainingseinheit, Kreisläufer Sebastian Preiß entlasten.

17:20 steht es in der 42. Spielminute im Gerry Weber Stadion in Halle für Polen als Heiner Brand Johannes Bitter für Hennig Fritz ins Tor einwechselt. Deutschland hatte zuvor schlecht in der Abwehr gestanden, Polen zu einfachen kommen lassen und im Angriff zu viele Fehler gemacht. Henning Fritz war ohne Chance geblieben. Baur per Siebenmeter und Kehrmann erzielen den Anschluss. Nach einer Parade von Johannes Bitter 46. Spielminute sorgte Florian Kehrmann für den verdienten 20:20 Ausgleich, die Halle stand Kopf. Ein technischer Feher und eine Parade später stand es bereits 22:20 für das deutsche Team (Zeitz und Kehrmann). Nach dem 23:21 von Torsten Jansen, erhält Oliver Roggisch in der 51. Minute die rote Karte nach der 3. Zeitstrafe, damit fehlte der Organisator der Abwehr bis zum Spielende.
Polen nutzt diese kam wieder heran, unterstützt durch sich häufende Fehler im deutschen Spiel.

Handball WM 2007: Deutschland gewinnt auch zweites Gruppenspiel gegen Argentinien

Deutschland gewinnt auch zweites Gruppenspiel gegen Argentinien

Gefestigt präsentierte sich die deutsche Handball-Nationalmmannschaft bei ihrem ersten Spiel im Gerry Weber Stadion in Halle. Nach zwei vergebenen Würfen von Markus Baur und Christian Zeitz, brachte eben dieser in der 4. und 5. Spielminute sein Team mit 2.0 in Front.
Bundestrainer Heiner Brand setzte in der ersten Spielhälfte wieder auf Torhüter Hennig Fritz um ihm weiter Spielpraxis zu geben. Allerdings musste er neben Michael Kraus, der an einem grippalen Infekt litt auch noch auf Andrej Klimovets verzichten, der sich kurz vor der Begegnung eine Verletzung an der Wade zugezogen hatte. Mit Verdacht auf Muskelfaserriss wurde er nicht eingesetzt. Wie lange der Kreisläufer ausfallen wird, kann man erst einer medizinischen Untersuchung sagen, die direkt im Anschluss an das Spiel erfolgen soll.
Das Spiel selber gereit für die deutsche Mannschaft nie in Gefahr, auch wenn die Argentinier in der 11. Spielminute zum einzigen Ausgleich der Partie kamen und in der 19. Minute noch einmal auf 1 Tor (9:8) herankamen, baute das Team der Gastgeber bis zur Halbzeit bereits einen beruhigenden 6-Tore-Vorsprung (17:11) auf.

In der 2. Hälfte kam Johannes Bitter ins Tor und sollte, ebenso wie zuvor Henning Fritz eine gute Leisting bringen. Zudem wurden von Bundestrainer Heiner Brand alle Spieler auf der Bank eingesetzt, die am Ende einen hoch verdienten 32:20 Sieg einfuhren.

Deutschland trifft nun am Montag auf Polen in Endspiel um den Gruppensieg in der Gruppe C.

Argentinien - Deutschland 20:32 (11:17)

Handball WM 2007: Verdacht auf Muskelfaserrriss bei Klimovets

Verdacht auf Muskelfaserrriss bei Klimovets

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft musste im heutigen Spiel gegen Argentinien auf Andrej Klimovets verzichten. Der Kreisläufer konnte mit Verdacht auf Muskelfaserriss in der Wade nur auf der Bank Platz nehmen. Wie lange Klimovets ausfallen wird ist noch nicht bekannt.
Zusätzlich musste Bundestrainer Heiner Brand auf Michael Kraus verzichten. Der Göppinger leidet unter einem grippalen Infekt. Für ihn rückte Michel Haaß (Kronau/Östringen) in die Mannschaft.

(Jörg Holländer)

Handball WM 2007: Deutschland gewinnt WM-Auftakt gegen Brasilien

Deutschland gewinnt WM-Auftakt gegen Brasilien

Nach einem nervösen Auftakt, der von vielen leichten Fehlern bestimmt wurde und Brasilien immer mit einem Tor vorlegen konnte, schaffte die Deutsche Handball-Nationalmannschaft in der 15. Spielminute die Wende. Florian Kehrmann erziehlte die erstmalige die Führung zum 6:5. Diese Führung wurde schliesslich bis zu Ende der Partie nicht mehr abgegeben.

Deutschland – Brasilien :27 22(12:10)

Deutschland:
Fritz (1. – 60., 9/30), Bitter (nur zu einem Siebenmeter eingesetzt, 0/1);
Hens (6),Roggisch (1), Klein (3), Preiß (1), Glandorf, Baur (6/2), Zeitz (1), Jansen (1), Klimovets, Kraus (2), Kehrmann (6), Kaufmann

Brasilien:
Santos (1.-60.), Vasconcelos;
Fohlas, Pacheco (2), Costa, Rui (1), Vanni, Bortolini (1), Justino (2), Silva (1), Ribeiro (7/5), Santana (2), Oliveira (5), Cardoso (1)

 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 > >|

 
Page created in 1.36 seconds.